Zehn Jahre jünger aussehen und eine strahlend schöne, ebenmäßige Haut … wie die Hollywood-Stars. Wer möchte das nicht? Doch unsere Haut ist großen Strapazen ausgeliefert: UV-Strahlungen, Umwelteinflüsse, Sonnenbrand usw. Die Auswirkungen sind sichtbar. Falten, Unreinheiten und Altersflecken lassen sich nicht ausbremsen. Aber es gibt eine neue Chance für die Haut: Dermabrasion vermindert die Anzeichen des Alters, indem die oberste Hautschicht abgeschliffen wird. Und beim Needling wird die Haut durch Nadeleinstiche zur Neuerung angeregt.

Dermabrasion

Bei dieser Behandlung wird die Haut mit Ministeinchen abgeschliffen. Mit hoher Geschwindigkeit wird ein Rädchen über die Haut geführt und so Unebenheiten auf der Haut einfach entfernt. Abgeschliffen wird mit einer feinen Diamantfräse oder einer Drahtbürste. Es kommt eine neue Hautschicht zum Vorschein, die feiner, ebenmäßiger und somit jugendlicher sein soll als die alte Schicht. Die Zellerneuerung wird angeregt. Nach der Prozedur wird die Haut abgedeckt, da sie vorerst empfindlich ist. Sie wird dann mit einer speziellen Creme gepflegt. Nebenwirkungen wie Schwellungen, Kribbeln oder Brennen der Haut sind möglich. Die neue Hautschicht darf die ersten drei Monate nicht direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden.

Needling – mit Nadelstichen zur besseren Haut

Mit einer Walze, die mit hunderten feinen Nädelchen gespickt ist, dem sogenannten Dermaroller, wird immer wieder über das Gesicht gerollt. So werden der Haut feinste Verletzungen zugeführt, die die Haut als Wunde erkennt und die Wundheilung anregt. Die Prozedur stimuliert das Hautwachstum und die Kollagenproduktion. Die Haut verjüngt sich dadurch sozusagen selbst. Bei einer kosmetischen Behandlung ist der Effekt jedoch umstritten. Bei der medizinischen Behandlung dringen die Nadeln bis zur Lederhaut vor, dann lassen sich auch Lachfalten reduzieren. Die Kollagenproduktion ist bei der tiefergehenden Variante nennenswert hoch und es kommt zur Hautzellenerneuerung. 

Für beide Methoden gilt: Einmal ist keinmal – man sollte Geduld mitbringen. Es braucht mehrere Sitzungen und eine Regenerationszeit, um gewisse Erfolge zu erzielen. 

Text: Jana Behrens, Foto: Archiv