Kinder sind die Zukunft – sie sind wohl das wichtigste „Gut“, welches wir in unserer Gesellschaft haben und doch werden sie zu oft vernachlässigt oder leiden unter den Fehlern der Eltern. Für sie, und oftmals die ganze Familie, ist es schwer, richtig Fuß zu fassen und eine solide Basis für eine gebildete, gesunde Zukunft zu schaffen. Doch es gibt Menschen, die das sehen und auch aktiv daran arbeiten, diese Problematik, wenn auch nicht zu verhindern, sie jedoch zu lindern. Michael Steinberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich für Kinder einzusetzen und das gleich mit mehreren Projekten!

Gleiche Chancen von Anfang an

Die Schullaufbahn ist teuer. Das fängt schon mit der Erstausstattung an. Viele Familien müssen sich verschulden, um dem Kind überhaupt alles was nötig ist, zu ermöglichen. Das kann schwerwiegende finanzielle Probleme auslösen. Und vor allem: Auf Grund fehlender sozialer Mittel der Eltern sollten Kinder keinen Nachteil erleiden. Daher gründete sich der Verein „Kinder in Not“, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, in Stadt und Landkreis Osnabrück so gut es geht zu helfen und die gleichen Chancen für alle herzustellen. Es geht hierbei nicht um Bargeld, sondern um Waren. Das Diakonische Werk, der Caritasverband und der Sozialdienst der katholischen Frauen Osnabrück und Bersenbrück sorgen dafür, dass die so dringend benötigten Spenden auch bei den bedürftigen Kindern ankommen. Es werden Sachkosten für schulische und vorschulische Bildung übernommen. Außerdem wird Nachhilfe etc. angeboten. Kein Kind sollte sich auf Grund von Armut ausgegrenzt fühlen und jedes Kind sollte die Chance auf eine ordentliche Bildung und damit auf eine gute Zukunft haben. 

Jede Briefmarke zählt

Auch wenn man selbst nicht viel Geld spenden kann, so gibt es eine Aktion, bei der wirklich jeder mithelfen kann. Und zwar durch Briefmarken. Briefe und damit auch die Briefmarken landen tagtäglich im Mülleimer. Dabei sind sie wertvoller als man denkt: Selbst mit abgestempelten Briefmarken kann Menschen geholfen werden. Dies funktioniert über die Sumba-Mission in Indonesien. Mit dem Erlös werden Brunnen gebaut und Kindern Schulbildung ermöglicht, denn diese übersteigt für viele Familien die Kosten des Möglichen und durch die hohe Müttersterblichkeit gibt es sehr viele Waisen, die nicht wissen wohin. Ein Platz im Kinderheim kostet 30 Euro monatlich, was sich die Allermeisten nicht leisten können. Auch hier versucht die Sumba-Mission bestmöglich zu helfen. Michael Steinberg ist Initiator dieser Aktion. Er verkauft die gesammelten Briefmarken an einen Briefmarkensammler. Dieser Erlös geht schließlich an die Kinderheime auf der indonesischen Insel Sumba. Gerade bei Firmen sammeln sich große Mengen an Briefmarken an. Außerdem können auch alte Briefmarkensammlungen oder ganz neue Exemplare gespendet werden. Mit oder ohne Stempel – das ist egal.  

Weitere Aktionen

Es gibt noch weitere Aktionen, die Steinberg mit Herzblut unterstützt. So etwa das bekannte „Weihnachten im Schuhkarton“. Bei dieser Aktion werden Schuhkartons mit Geschenken für Kinder gepackt und dann zu Weihnachten an bedürftige Kinder rund um den Globus geschickt und verteilt. Durch die Kartons erfahren die Kinder, dass jemand an sie denkt. Und auch die Brillen-Aktion ist wichtig. Hier werden Brillen gesammelt. In Afrika kostet eine Brille etwa 6-8 Monatslöhne eines Einwohners und die Fahrt zum nächsten Optiker ist unbezahlbar (manchmal 1.000 Kilometer entfernt). Es gibt zu wenig Optiker und zig Menschen, die ihre Arbeit nicht mehr richtig verrichten können aufgrund von Augenschwäche. Der soziale Abstieg ist dort vorprogrammiert. Die gespendeten Brillen werden von Optikern aufgearbeitet und Bedürftigen in verschiedensten Ländern verordnet. 

Es gibt also genug Möglichkeiten, etwas Gutes zu tun, also fassen wir es an! Zusammen gegen Armut, zusammen für die Chancengleichheit! Infos zu allen Spendenaktionen und Kontakte sind unter www.michael-hilft-kindern.de zu finden.