Schönere Hände für kältere Tage

Schlechte Zeiten für empfindliche Haut:

In der aktuellen Zeit gehört das Händewaschen mit Seife zu den Hygieneregeln, um sich und andere vor einer Ansteckung zu schützen. Seife enthält oft Tenside und alkoholhaltige Desinfektionsmittel schädigen die körpereigene Fettschicht der Haut und greifen den Säureschutzmantel der Haut an. Dadurch trocknen die Hände viel schneller aus, die Haut kann gereizt, schuppig oder sogar rissig werden. Um diesem ungewollten Nebeneffekt entgegenzuwirken, sind ein paar Tipps für die regelmäßige Pflege der Hände unerlässlich. 

Die richtige Reinigung

Gerade durch das häufige Händewaschen ist die Haut an unseren Händen besonders strapaziert. Im Vergleich zu anderen Körperpartien ist die Haut an den Händen eher dünner. Dadurch wäscht man mit Seife nicht nur Bakterien, Viren und Schmutz ab, sondern strapaziert die Hände immer wieder. Genauso kann zu heißes oder zu kaltes Wasser ebenfalls dazu führen, dass die Haut überbelastet ist. Wenn es bald kälter wird, ist bei vielen Menschen die Haut anfällig für Risse.

Beim Händewaschen sollte man eine PH-neutrale Seife verwenden, da diese den natürlichen Säureschutzmantel der Haut nicht zerstört, dennoch aber für eine sehr gute Handhygiene sorgt. Richtiges Händewaschen zerstört das Corona Virus, weil es aus einer Fett-Hülle besteht, welche beim Händewaschen zerstört wird. Aber Vorsicht: Ihr müsst mindestens 20 Sekunden und mit Seife eure Hände waschen.

Desinfektionsmittel greift die Haut an

In den letzten Monaten wurden Sie manchmal knapp: Desinfektionsmittel; Nicht nur gegen Corona Viren helfen Desinfektionsmittel mit einem hohen Alkoholwert, sondern auch gegen Grippe- oder Noroviren sowie gegen Salmonellen. Bei der Verwendung ist jedoch Vorsicht geboten, denn die Inhaltsstoffe greifen die Struktur der Haut ebenfalls an. Oftmals werden hochwertigen Mitteln Hilfsstoffe wie Glycerol hinzugefügt, um die Haut rückzufetten. Das vermeidet ein zu schnelles Austrocknen, kann es aber nicht ganz verhindern. 

Hautpflege – aber richtig

Insbesondere die jetzige Zeit verlangt unseren Händen einiges ab. Die Haut braucht Pflege. Auch hier sollte man auf die richtige Handpflege achten, die unsere Haut gut verträgt. Das kann unter Anderem ein Naturkosmetik-Präparat sein, welches in der Regel frei von bedenklichen Inhaltsstoffen ist und so die Haut auf natürliche Art und Weise schützt. (In der letzten Ausgabe der Heimatlust berichteten wir über die Vorzüge von zertifizierter Naturkosmetik.) Natürliche Öle und Fettspender wie Sheabutter, Oliven- oder Mandelöl pflegen die beanspruchte Haut. Der Harnstoff Urea kann den Juckreiz trockener Haut lindern. Panthenol oder Allantoin beruhigen die gereizte Haut und können Feuchtigkeit spenden. 

Tragen Sie die Cremes mehrmals am Tag auf, allerdings immer erst nach gründlichem Händewaschen und vor allem auf trockener Haut. Es ist nicht ratsam die Creme in der Handtasche mit sich zu führen und immer wieder auf ungewaschene Hände aufzutragen. Bei sehr stark beanspruchten Händen können Sie eine stark rückfettende Pflegecreme vor dem Zubettgehen auftragen. Danach lohnt sich das Tragen von dünnen Baumwollhandschuhen, die die Wirkung verstärken, aber auch Ihre Wäsche vor dem Fett schützen.